Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)
Das ISEK ist ein Handlungskonzept, welches Maßnahmen aufzeigt, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen, um bestehende Herausforderungen anzugehen und die positive Entwicklung des Quartiers weiter zu stärken. Die Umsetzung und Finanzierung der Maßnahmen müssen unter Berücksichtigung der verfügbaren Mittel geprüft werden.
Das ISEK: Ziele, Aufgaben und Fortschreibung
Das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für das Fördergebiet Lebendige Zentren Residenzstraße (bis 2020 Aktive Zentren) wurde im Jahr 2015 Bezirksamt Reinickendorf beschlossen. Ziel war den Wohn- und Einkaufsort "Residenzstraße" in Reinickendorf Ost wieder attraktiver zu gestalten.
Nach einigen Jahren ist es sinnvoll, gemeinsam auf das bisher Erreichte zu schauen und die Ziele sowie die geplante Maßnahmen zu überprüfen. Seit der Erstellung des ersten Konzepts im Jahr 2015 haben sich die Rahmenbedingungen und Herausforderungen verändert. Deshalb wurde das ISEK gemeinsam mit Anwohnenden und weiteren wichtigen beteiligten Personen sowie der Verwaltung (Bezirksamt Reinickendorf) überarbeitet und weiterentwickelt. Die Fortschreibung des ISEK´s (Stand: 10.12.2025) baut auf dem Konzept von 2015 (Stand: 23.04.2015) auf und passt die Ziele und Maßnahmen an die heutigen Anforderungen an.
Hier geht´s zum ISEK (Stand: 2015)
Hier geht´s zum ISEK (Stand: 2025)
Im ISEK wurden auf der Basis einer umfassenden Bestandsanalyse sowie einer Beteiligung der Nachbarschaft und der lokalen Akteur*innen, Strategien und Maßnahmen für eine Aufwertung der Geschäftsstraße und ihrer näheren Umgebung entwickelt. Handlungsschwerpunkte des ISEKs und des Förderprogramms Lebendige Zentren bestehen in der Verbesserung des öffentlichen Raums, der Stärkung öffentlicher, sozialer und kultureller Einrichtungen sowie der Weiterentwicklung des Einkaufs- und Versorgungsstandorts.
Auf Grundlage der gemeinsamen Ziele für die Entwicklung des Quartiers wurden Handlungsschwerpunkte gebildet, die im Gebiet verfolgt werden sollen. dazu gehören:
- Eine starke Residenzstraße: Den Einzelhandel und das Gewerbe stärken, das Angebot erweitern und den Gesundheitsstandort weiterentwickeln.
- Attraktive Straße und Plätze: Öffentliche Räume schöner gestalten, die Aufenthaltsqualität erhöhen, Mobilität verbessern und für mehr Sicherheit sorgen.
- Mehr Grün und Erholung: Parks und Freiflächen aufwerten und besser mit der Residenzstraße verbinden.
- Ein guten Miteinander im Quartier: Soziale Einrichtungen ausbauen und das kulturelle Angebot entlang der Stargardtstraße stärken. Sicherung des Wohnstandorts und Nutzung der Nachverdichtungspotenziale.
- Freizeit, Bildung und Kultur fördern: Angebote für alle Generationen erweitern, Tourismus (Weiße Stadt als Ausflugsziel stärken) und das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen unterstützen.